Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

EEG Förderung, Versicherungen, was ist bei Balkon PV erlaubt? oder einfach genervt von der Klimapolitik?
Dann seid ihr hier richtig.
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Stefanseiner
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von Stefanseiner »

mrx79 hat geschrieben: Sa Okt 09, 2021 1:28 pm @Stefanseiner: Eine konkrete Frage, wer könnte/würde nicht angemeldete PV-Flächen auf dem Dach beanstanden? Prüft das tatsächlich jemand?
via Sattelittenbildern? Laufen Leute rum und schauen sich Dächer an? oder braucht man nur angst vor dem Nachbarn zu haben der einen irgendwo meldet?
Na, die Solar-Polizei *
Stefanseiner hat geschrieben: So Sep 19, 2021 11:59 am
mrx79 hat geschrieben: So Sep 19, 2021 11:03 am Interessant wäre auch, wie sieht das hinsichtlich Kontrollen (vom Netzbetreiber? oder Energieversorger?) aus wenn man so etwas realisiert und damit seinen Energieverbrauch ad-hoc deutlich senkt?
hier würde sich ein Wechsel des Stromanbieters anbieten und gleich vom Start weg einen niedrigen Verbrauch angeben.

Weiterer Nachteil ist, ohne Anmeldung könnten kritische Nachfragen bzgl. der vielen PV-Module kommen. Um halbwegs autark leben zu können sprechen wir schon über Minimum 15kWp eher 25kWp und das sind auch mit modernen Modulen ordentlich große Flächen, die Du bebauen musst.

Über einen plötzlich massiv zurückgehenden Stromverbrauch wirst Du direkt auffliegen. Bei meinem Stromanbieter läuft eine automatisierte Plausibilitätsprüfung, und wenn bei den (manuell gemeldeten) Zählerständen das System sagt "das passt nicht zu den Vorjahreswerten" dann schaut sich das ein Mitarbeiter an und fragt nach.
Ich hatte vor ein paar Monaten erklären müssen, wieso ich auf meinem Wärmepumpenzähler im letzten Jahr nur knapp über 1.000kWh hatte - PV spielt bei WP im Winter kaum eine Rolle.
Aber Solarthermie und wasserführender Kaminofen tun halt ihres dazu, das hat der MA dann auch so akzeptiert.

Ansonsten werden nicht angemeldete PV-Module vermutlich eher nicht auffallen, wenn sie 0815-standardmäßig auf dem Hausdach installiert sind. Nicht so wie bei mir so zerpflückt auf Garage, Gartenhaus, Holzunterstand. Wenn da mal einer genauer hinschaut stellt sich da sicher die Frage, wie man sowas zerklüftetes angemeldet bekommt.



* ist natürlich ein Aprilscherz
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voltmeter
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von voltmeter »

stromsparer99 hat geschrieben: Sa Okt 09, 2021 1:55 pm
Deine Anlage ist mittelbat verbunden. Du kannst bei Bedarf umschalten / Stecker rein stecken oder über Relais zuschalten. Das ist keine Insel.
das ist eine grauzone auch wenn zb ein hybrid wr verbunden ist, so kann dieser trotzdem nichts einspeisen. das geht technisch nicht.

würds drauf ankommen lassen.
ich melde generell nichts an, je weniger daten über mich gesammelt werden desto ruhiger schlafen die hunde
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stromsparer99
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von stromsparer99 »

voltmeter hat geschrieben: Sa Okt 09, 2021 7:56 pm
stromsparer99 hat geschrieben: Sa Okt 09, 2021 1:55 pm
Deine Anlage ist mittelbar verbunden. Du kannst bei Bedarf umschalten / Stecker rein stecken oder über Relais zuschalten. Das ist keine Insel.
das ist eine grauzone auch wenn zb ein hybrid wr verbunden ist, so kann dieser trotzdem nichts einspeisen. das geht technisch nicht.

würds drauf ankommen lassen.
ich melde generell nichts an, je weniger daten über mich gesammelt werden desto ruhiger schlafen die hunde
Es spielt leider absolut keine Rolle ob die Anlage einspeisen kann oder nicht.
Diese Diskussion hatte ich schonmal mit dem Netzbetreiber, weil ich eine Anlage bauen wollte die nicht einspeisen kann.
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voltmeter
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von voltmeter »

man legt sich das regelwerk einfach so aus wies einem passt, machen die ja auch.
auf den netzbetreiber gesch...

würde ich eiskalt so machen.
da ich keinen hybrid wr habe musste ich wirklich offgrid gehen (auch aus finaziellen gründen anstelle so einem zählerkasten mit apz feld und anderem geraffel kaufe ich mir lieber 15kwh lifepo)
für notfälle hab ich ja den hak noch und kann mir vom elektriker nen zählerkasten setzen lassen (offizell für drehstromverbraucher ;) )
aber anmelden werde ich da ganz sicher auch nichts denn da hänge ich höchstens ein batterieladegerät dran
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stromsparer99
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von stromsparer99 »

Eigentlich ist es keine Auslegungssache.
Eine Insel hat kein Netzanschluss.
An der Stelle hast du schon verloren.
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voltmeter
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von voltmeter »

natürlich ist das auslegungssache
denn das machen die genauso mit uns

mit dem anmelden hätten die meisten leute doch auch kein problem wenn es die option für saisonale offgridanlagen geben würde

alles nur willkür und schikane als abschreckung, damit wir weiterhin deren drogen kaufen
ich bin schon abhängig genug vom gas da muss ich mir die strommafia nicht auch noch antun

sobald es bezahlbare wasserstoffspeichermöglichkeiten für privatleute gibt bin ich auch weg vom gas

aber jeder soll das mit sich selbst vereinbaren welchen weg er/sie gehen möchte
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stromsparer99
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von stromsparer99 »

12 KWp reichen bei weitem nicht. Wasserstoff Elektrolyse hat einen Wirkungsgrad von 60-70%, bei der Verstromung geht auch wieder Energie verloren.
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voltmeter
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von voltmeter »

das reicht mir, habe ja keine villa sondern einen effezienten kleinen neubau
die verstromung läuft bei mir mit 100% wirkungsgrad da ich die abwärme für die heizung brauche

aber gut draum solls hier nicht gehen, ist off topic
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stromsparer99
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von stromsparer99 »

Nein, keine 100%. Selbst die besseren SOFC Zellen erreichen nur einen Gesamtwirkungsgrad (Strom und Wärme) von 80%. Die PEMFC Zellen sind deutlich schlechter.
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solarjürgen
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Re: Offgrid Anlage mit möglichst wenig Streß

Beitrag von solarjürgen »

stromsparer99 hat geschrieben: Sa Okt 09, 2021 10:31 pm Nein, keine 100%. Selbst die besseren SOFC Zellen erreichen nur einen Gesamtwirkungsgrad (Strom und Wärme) von 80%. Die PEMFC Zellen sind deutlich schlechter.
wie so nicht 100% Wirkungsgrad? Ein Teil geht in den Strom und der Rest ist Wärme die er für die Heizung nutzen will. Was anderes als Strom und Verlust in Form von Wärme kann es nicht geben, und dann sind es 99.999% Gesamtwirkungsgrad. Der Rest (0.0001%) sind Verlsute in Form von H2 das durch die Leitungen diffundiert.
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