Beschaffung der Akkus und deren kosten

Hendryk
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Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von Hendryk »

Hallo

auf meiner Suche nach Laptop Akkus bin ich immer wieder erstaunt welche Preise mittlerweile aufgerufen werden .
Bei den niedrigen Kapazitäten , den defekten Zellen bin ich der Meinung das ein Preis von 2 € das maximale für ein Laptop Akku ist .
Wie seht Ihr das ? Wieviel seid Ihr bereit für einen Akku zu bezahlen ?
Andy

Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von Andy »

Ja die Preise sind in den letzten 24 Monaten um 1€ bis 1,50€ gestiegen.
Aber in Anbetracht der Tatsache das eine neue Zelle mit 2000 bis 2400 mAh zwischen 4€ und 6€ Euro kostet ist ein Preis von 1.80€ bis 3€ für einen "defekten" Laptop-Akku noch in Ordnung.

In meiner letzten Lieferung waren 20 Laptop-Akkus für 45€ inkl Versandkosten. Das war eine bunten Mischung aus 4,6 und 8 Zelligen Akkupacks.
Ich konnte 140 Zellen ernten von denen 20% direkt zum Werthof konnten weil sie zwischen 0 und 2.5 Volt hatten und/oder warm wurden.
110 Zellen waren nutzbar und lagern grade voll geladen im Schrank.
Ich gehe davon aus das nochmal 10 Stück aussortiert werden und somit ca. 100 Stück nutzbar sein werden.

Ich sammel Zellen von 1950 - 2250 mAh. Bisher waren ca. 40% für mich nutzbar. Alle Akkus unter 1000 mAh verschenke ich, alle über 2250 mAh verkaufe ich. Bisher habe ich noch nie drauf gezahlt.

Kauft man die Akkupacks allerdings einzeln für 2€ plus Versand (5€) wird die Rechnung knapper bis unrentabel. Ich kaufe ab und zu mal einen Hoverboard Akku aber im grunde ist das nicht zu empfehlen.
Die meisten Hoverboard sind Chinaware inkl der Akkus. Die Qualität von diesen Akkupacks ist selten gut. Ich kauf die weil da meist gleich 20 Zellen drinnen sind aber die Dinger werden schon arg gequält, ist halt "Spielzeug".
elton100
Beiträge: 97
Registriert: Sa Feb 29, 2020 6:23 am

Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von elton100 »

Zitat: Aber in Anbetracht der Tatsache das eine neue Zelle mit 2000 bis 2400 mAh zwischen 4€ und 6€ Euro kostet ist ein Preis von 1.80€ bis 3€ für einen "defekten" Laptop-Akku noch in Ordnung.

Dem kann ich nicht zustimmen. Neue Zellen mit ca. 3000mAh bekommt man z.B. bei nkon ab 600 Stück für ca. 3€/Stück! Und größere Stückzahlen brauchen wir ja alle. Mir persönlich dennoch zu teuer solange man mit etwas Arbeit kostenlose Zellen beschaffen kann. Aber die Preise fallen von Jahr zu Jahr. Schätze, in 10 Jahren verwenden wir alle E-Auto Akkus :geek:

BG, Elton
Andy

Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von Andy »

Die werden nicht billiger, die Nachfrage im KFZ bereich wird sich ziemlich steigern. Prognosen zufolge wird der Preis für Lithium sich in den nächsten 5 Jahren verdreifachen. Es gibt Firmen die den Lithium abbau in Europa in Erwägung ziehen. Das soll sich rechnen sobald der Preis sich verdoppelt hat.
Ist wie mit dem Ölsand. Jahrzente hat man das Zeug ignoriert und als der Ölpreis hoch genug war wurde das plötzlich lukrativ.
Zum Thema Lithium und die Preisentwicklung habe ich vor ein paar Wochen was in einer Wirtschaftszeitung gelesen. Die Kernaussage war: Lithium wird teurer...deutlich teurer.
elton100 hat geschrieben: Mo Mär 09, 2020 8:54 am Zitat: .... Schätze, in 10 Jahren verwenden wir alle E-Auto Akkus :geek:

BG, Elton
NIEMALS.. also ich nicht^^
In meiner Scheune warten ein paar Fahrzeuge die mich bis zu meinem Ende begleiten werden. Ich finde die E-Kisten ja vom Drehmoment her schon attraktiv aber kaufen werde ich mir deswegen keinen. Ich bin ein Motor und Speedjunkie, Ein E-Motor ist mir zu seelenlos.
Rass
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Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von Rass »

Also in ingeiner Autosendeung, Vox(?), haben sie einen VW gezeigt, der hatte Seele, sogar hörbar ... 😁😉 Allerdings dieses hochfrequente elektrische. Naja die hatten eh Helme auf ... 😉

-rass-
elton100
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Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von elton100 »

In einem E-Auto Akku mit mehreren 100kg sind "nur" ca. 6kg Lithium drin. Lithium kann relativ einfach abgebaut werden.. Wenn die Nachfrage steigt, dann steigt auch die Förderung. So einfach ist das. Man sollte nicht unbedingt alles glauben, was die Mainstream-Medien so verbreiten ;)

Ps.: Es gibt genug E-Auto Basher und "ewig Gestrige". Bitte nicht auch noch AUSGERECHNET IN DIESEM Forum. Nicht böse gemeint, aber die E-Auto Basher gehen mir langsam auf den Keks. :roll: Das schlimme dabei ist: Die meisten Leute glauben den Quatsch auch noch, der da verbreitet wird. Dann kommt noch dazu, dass manchmal auch korrekte Aussagen darunter sind. Welcher "normalo" soll da noch Wahrheit von Lüge unterscheiden? Na ja, wie gesagt, es nervt nur noch...

BG, Elton
Zuletzt geändert von elton100 am Di Mär 10, 2020 11:04 am, insgesamt 1-mal geändert.
dentec
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Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von dentec »

elton100 hat geschrieben: Di Mär 10, 2020 10:58 am Ps.: Es gibt genug E-Auto Basher und "ewig Gestrige". Bitte nicht auch noch AUSGERECHNET IN DIESEM Forum. Nicht böse gemeint, aber die E-Auto Basher gehen mir langsam auf den Keks. :roll:
BG, Elton
Danke. Bin ganz bei dir !
11kWp PV, 15kWh DIY-Akku (7S) mit DIY-BMS V2.0 + EAuto m. PV-gesteuerter Wallbox
drbacke
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Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von drbacke »

Ganz im Ernst:
Wenn du dir so sicher bist mit der Preisentwicklung, dann investier doch in Lithium. Wäre dann eine ziemlich gute Geldanlage. Ist nicht böse gemeint, aber würdest du dich das trauen?
Und die anderen haben schon recht, Lithium ist auch einfach nicht das größte Problem da die verwendete Menge ziemlich gering ist. Zudem weiß auch einfach niemand wo die Entwicklung der Akkus hingeht, möglicherweise gibts da noch einige tolle Neuentwicklungen.
Aber letztlich wäre es antürlich am besten, wenn wir einfach weniger fahren würden oder die Autos die wir haben, effektiver einsetzen. Wenn da jeden Morgen 1000 Menschen alleine in einem tonnenschweren SUV im Stau stehen, dann ist das eigentlich das übelste. Ich hoffe da sehr auf das autononme Fahren, möglicherweise mietet man die Karren dann nur noch und die Auslastung wird besser.
Viele Grüße
Andreas
elton100
Beiträge: 97
Registriert: Sa Feb 29, 2020 6:23 am

Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von elton100 »

drbacke hat geschrieben: Di Mär 10, 2020 11:28 am Ganz im Ernst:
Wenn du dir so sicher bist mit der Preisentwicklung, dann investier doch in Lithium. Wäre dann eine ziemlich gute Geldanlage. Ist nicht böse gemeint, aber würdest du dich das trauen?
Und die anderen haben schon recht, Lithium ist auch einfach nicht das größte Problem da die verwendete Menge ziemlich gering ist. Zudem weiß auch einfach niemand wo die Entwicklung der Akkus hingeht, möglicherweise gibts da noch einige tolle Neuentwicklungen.
Aber letztlich wäre es antürlich am besten, wenn wir einfach weniger fahren würden oder die Autos die wir haben, effektiver einsetzen. Wenn da jeden Morgen 1000 Menschen alleine in einem tonnenschweren SUV im Stau stehen, dann ist das eigentlich das übelste. Ich hoffe da sehr auf das autononme Fahren, möglicherweise mietet man die Karren dann nur noch und die Auslastung wird besser.
Wen von uns sprichst du jetzt an Andreas? Ich war derjenige, der meinte, dass Lithium wegen der geringen Menge kein Problem darstellt. Ich wollte aber auch keine Diskussion entfachen, Sorry :oops:
Nachtrag: Ach so, ich glaub du meinst Andi.
Bzgl. SUV bin ich auch voll bei dir. In DE werden PLASTIKTÜTEN verboten (schön & gut), aber fette SUV`s werden immer beliebter. Scheinheilige Doppelmoral. :(
Andy

Re: Beschaffung der Akkus und deren kosten

Beitrag von Andy »

Wo bin ich ein E-Auto Basher? Brauchst du ein Feindbild damit du dich wohler fühlst?

Hab ich mit irgendeinem Wort was gegen E-Autos gesagt? Das ich einen E-Antrieb Seelenlos finde ist mein persönliches Empfinden und hat was mit meinem Tätigkeitsfeld und Hobby zu tun.
Trotzdem lebe ich im hier und heute. Als Autonerd und Speedfreak mag ich natürlich E-Autos, alleine das frühe Drehmoment ist unschlagbar gut. Mit einem Tesla 3 habe ich auch eine zeit geliebäugelt aber ich kann den Beruflich nicht verwenden.
Der wäre ein feiner Ersatz für meinen PKW aber leider fehlen allen E-Autos Features die bei meinem Beruf unabdingbar sind.
Da wo ich mich rumtreibe ist Bodenfreiheit, Geländegängigkeit und eine hohe Anhängelast pflicht.
Da geht es nicht darum von Daheim zur Arbeit zu fahren. Das Auto muss robust sein und auch mal 2,5 Tonnen ziehen können und darf nicht auf einem morastigen ausgefahrenen Weg stecken bleiben.
Da kommt kein ADAC und GSM Netz habe ich da vermutlich auch nicht.

Ich weiß nicht wie das bei euch ist, hier auf dem Land ist Mobilität das erste was du als jugendlicher erlangen willst. Man rottet sich mit seinen Leuten zusammen und schraubst an Mopeds, später an Autos die nichts kosten dürfen und versuchst möglichst kosten-neutral zu einer TÜV Plakette zu kommen. Könnt ich euch ein paar Jugendliche am Treff vorstellen die auf ihre Elektromotoren starren und um die Wette ihre Laderegler wimmern lassen.
Natürlich sind die kleinen E-Autos Seelenlos, der Hersteller hatte nie vor mit seinen E-Kleinwagen Emotionen zu wecken sondern den Markt zu bedienen als alle ihre Diesel in den Giftschrank schließen sollten.
Die meisten Karossen sind halbherzig aus der Verbrennerserie quasi adaptiert worden und das teilweise zu echt frechen Preisen. Seelenlose Karren eben, mit leider nur sehr wenigen Ausnahmen......noch.
Ich hoffe die Konzerne stecken die gesparten Millionen die sie bei der Motorenentwicklung nun einsparen in Design und Features etc.
Die Motoren kommen ja wahrscheinlich bald von Honeywell oder sowas^^

E-Auto Basher.....den merke ich mir.
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