Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

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hger
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Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von hger »

Klar gibt es power stations und power banks und Solargeneratoren,

und man kann eine Batterie mit Wechselrichter einspeisen lassen.

Die Power banks / Solargeneratoren sind aber eigentlich fürs Camping gedacht und daher teuer und sobald man einspeist, braucht man eigentlich wieder einen Elektriker und Kontakt mit dem Netzbetreiber.

Gibt es denn keine LFP Batterie, die man in die Steckdose stöpselt wie einen Mehrfachstecker? Am besten mit Wifi, so dass die automatisch auf Basis des Smartmeters Überschussstrom speichern kann.

Damit hätte man dann auch für ein paar Stunden Notstrom auf der Steckdose.

https://www.ebay.de/itm/354188905397?mk ... y_oYAAAAAA

So was geht etwas in die Richtung, aber da sind alle möglichen anderen Outputs (12 V, USB) neben der Steckdose vorhanden und wenn man die mit PV Überschuss betreiben will, brauche ich noch eine smarte Steckdose zusätzlich.

Es soll möglichst billig sein und einfach zwischen normale Steckdose und Endgerät geschaltet werden können. Also normale Steckdose, da wird die Batterie eingestöpselt und dann in eine Steckdose der Batterie das Endgerät (Also z.B. Kühlschrank oder W-Lan Router).
petermeter
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Re: Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von petermeter »

Meanwell 24v Netzteil 100€
8x 100ah Zellen 600€
Hoymiles micro wr + wifi 300€

Stecker und raspi 100€

3-4 Tage basteln 1000€


Also geht schon
Autoschrauberix
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Re: Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von Autoschrauberix »

und kein Notstrom ! Außerdem brauchen die Hoymiles noch eine DTU zusätzlich damit die eine Wifi Anbindung haben, die kostet alleine den genannten Betrag (oder war das so gemeint ?)
Mal abgesehen davon, dass der Threadersteller eine einfache Lösung sucht.

Notstrom geht so einfach überhaupt nicht, da dann eine Vorrichtung installiert werden muss die das Hausnetz vom Netzbetreiber trennt. Es soll ja nicht das ganze Dorf mit Notstrom versorgt werden und der Monteur in der Zuleitung will auch nicht gegrillt werden.

Zu den 1000€ die nicht reichen werden, kommt dann noch die eigenliche PV , denn Strom aus dem Netz in die Batterie macht nur als USV sinn und das gibt es z.B. von APC fertig zu kaufen. Könnte man dann über eine Schaltsteckdose ans Netz hängen. Einschalten wenn Überschuss, Abschalten wenn aus der Batterie gelebt werden soll. Wie lange das gutgeht ? Allerdings sollte man dann auch die USV per USB anzapfen, um den Abschaltpunkt der USV zuvorzukommen und die Schaltsteckdose wieder einzuschalten.
hger
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Re: Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von hger »

Der intendierte Anwendungsfall: wirtschaftliche Speicherung von PV Strom ohne Elektriker oder Einspeisung + Notstrom auf einer einzelnen Steckdose ohne Netzverbindung für ein paar Stunden

Der intendierte Anwendungsfall für existierende Lösungen:

1. USV, Computer vor kurzen Stromausfällen schützen.

2. Camping

3. Ersatzstrom fürs Haus

4. Nulleinspeisung/Nachteinspeisung.

Die Bastellösung von petermeter habe ich in Videos als Nulleinspeisung oder Nachteinspeisung gesehen. Da braucht man das Netz und der Stromfluss ist Batterie zu schon existierender Haushaltssteckdose, dann durch die schon existierende Verkabelung zu anderen schon existierenden Steckdosen oder Lampen.

Also zwei Nachteile: kein Notstrom und man speist ein (bis 600 Watt kann man das als Balkonkraftwerk laufen lassen, wobei wenn da kein PV Modul an der Batterie hängt ist es vielleicht rechtlich ein bisschen eine Grauzone, bzw. ich vermute fast, dass jedwede Einspeisung aus einer Batterie ohne offizielle Anmeldung als Batteriespeicher Richtung rechtliche Grauzone geht).

Zu den anderen Lösungen:

1. USV: teurer Schnickschnack zum Schutz des Computers, absolut ungeeignet für wirtschaftliche Stromspeicherung oder für Notstrom über ein paar Stunden (schlechte Zyklenfestigkeit, Bleibatterien, extrem kleine Batterien mit hoher Leistung, nach wenigen Minuten sind die leer)

2. Camping. Sehr teuer gegenüber Bastelinsellösung, viel unnötiger Schnickschnack. Im Prinzip aber gangbar und wenn man sonst nichts hat und Einspeisung absolut nicht will, sogar wirtschaftlich (Bluetti Max mit etwa 2000 kWp an PV Modulen).

3. Unglaublich teuer für das feature Ersatzstrom, Elektriker ein Muss.
hger
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Re: Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von hger »

Zusammengebastelt (gucke gerade, was da gehen könnte):

https://www.amperetime.de/products/ampe ... sladegerat

Ladegerät für 130 Euro, schafft etwas unter 300 Watt

https://batteryzone.de/products/12v-100 ... ag_organic

1,2 kWh LiFePo4 Batterie für 330 Euro

https://mystrom.com/de/wifi-switch/

Steuerbare Steckdose 42,90, zwei werden gebraucht

https://camperpower.de/netzumschaltung- ... -12a-230v/

Netzvorrangschaltung für 64,90

https://www.reichelt.de/de/de/wechselri ... w_wcB&&r=1

Wechselrichter für 84 Euro

Kleinteile wie Kabel, Stecker, etwa 20 Euro

Summe: etwa 720 Euro

Vergleichbar mit
https://greenakku.de/mobilPV/Tragbare-S ... :3816.html
1,12 kWh LiFePo4 Batterie für 1300 Euro + eine Wifi Steckdose + Netzumschaltung, also etwa doppelt so teuer

Bei der Powerstation kann man die Wifi Steckdose nur mit Überschuss betreiben und wenn die Batterie leer ist, geht die Netzumschaltung aufs Netz.

Bei der Bastellösung wird bei Überschuss die Batterie geladen. In dem Wechselrichter steckt eine zweite Wifi Steckdose, die bei PV Überschuss ausschaltet. Die Netzvorrangschaltung schaltet aufs Netz, wenn von der Batterie nichts kommt (also bei PV Überschuss oder wenn sie leer ist).
hger
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Re: Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von hger »

Mir ist aufgefallen, dass die Batterie nur mit 10 Ampere geladen werden kann. Dafür ist das Ladegerät auch deutlich günstiger zu haben.

Verkabelung bisher wäre Steckdose zu Endgerät.

Mit Bastellösung:

Steckdose zu Mehrfachstecker. In die Steckdosenleiste wird die smarte Steckdose eingesteckt und ein Stecker vom Baumarkt, der mit Kabel zum Netzumschalter führt.

In die smarte Steckdose kommt das Ladegerät, das mit Klemmen an die Batterie, die Batterie mit Klemmen an den Wechselrichter. Da kommt eine weitere smarte Steckdose rein. Von da geht es mit Stecker vom Baumarkt auch zum Netzumschalter. Jetzt muss noch an ein Kabel vom Netzumschalter abgehend eine Baumarktsteckdose dran und da kann jetzt das Endgerät dran.

Ist schon schade, dass es kein Gerät gibt, welches man wie ein Verlängerungskabel einfach dazwischen stecken kann.
petermeter
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Re: Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von petermeter »

Welches Gerät soll denn dort dann angeschlossen werden dass sich das ganze lohnt?

Ansonsten könnte das schon so funktionieren.
Alle Komponenten lassen sich natürlich noch viel billiger beschaffen (aliexpress)

Und von der Steuerung geht eben nur an/aus. Wenn deine Module wenig vom Dach bringen musst du trotzdem voll laden....
hger
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Re: Batterie mit Wifi Steuerung zum Einstöpseln in die Steckdose?

Beitrag von hger »

Kühlschrank, Gefrierschrank, W-lan Router, Telefonbasisstation

Sonst ist bei uns im Sommer nichts nachts an. Sogar die Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung schalte ich aus. Im Sommer sind gekippte Fenster billiger und haben einen Energieverbrauch von Null.

Deinen letzten Satz verstehe ich nicht. Die smarten Steckdosen sind doch so programmierbar, dass die Batterie nur bei >150 Watt Überschuss geladen und nur bei <0 Watt Überschuss entladen wird.

Damit regel ich jetzt nicht auf das letzte Watt genau, um eine Nulleinspeisung hinzukriegen, aber bei 7,26 kWp installiert und anderen Verbrauchern für den Überschuss (2 Elektroautos, Wärmepumpe, Heizstab, weitere smarte Steckdosen, an denen Ladegeräte für Handies etc. hängen) ist doch ein 150 Watt Regelschritt schon ziemlich klein.

Mit den 150 Watt kriege ich die 1,2 kWh Batterie in 8 Stunden voll und mit etwa 100 Watt Bezug in 12 Stunden wieder leer. Passt finde ich ziemlich gut, plus man hat Notstrom.

Rechnet sich das?

Wenn ich da über zehn Jahre 2500 kWh durchsetze und dann davon ausgehe, dass das Ding hin ist und ich 625 Euro ausgebe, sind das 25 Cent pro kWh + 8 Cent Einspeisevergütuung = 33 Cent. Bei meinem jetzigen Strompreis (22,9 Cent pro kWh im August bei Awattar) rechnet sich das nicht.

Bei 60 Cent die kWh sieht das wieder etwas anders aus. Und ich hätte Notstrom, keine Anmeldung beim Netzbetreiber, keinen Elektriker, keine rechtliche Grauzone mit Balkonkraftwerkseinspeisung ohne Balkonkraftwerk.

Basteln kann ich als Hobby ansehen, lieber wäre mir trotzdem eine fertige Lösung.
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